Louvre, Champs-Elysées und Triumphbogen

Die 2 Kilometer langen Champs-Elysées erstrecken sich vom Louvre-Palast bis hin zum Triumphbogen. Das Viertel beeindruckt mit prunkvollen Bauten (Elysée-Palast, Louvre) und weitläufigen Plätzen und Parks (Place de la Concorde, Tuileriegarten). Im „Triangle d’Or“, dem „Goldenen Dreieck“, geformt durch die Avenue des Champs-Elysées, George V und Montaigne wohnen die reichsten Familien Frankreichs. Designerboutiquen und Luxus-Schmuckgeschäfte warten hier auf zahlungskräftige Kunden aus aller Welt.

Empfehlung

Nach dem Besuch des Louvre empfiehlt es sich, einen Spaziergang durch den schönen Tuileriegarten bis hin zum Obelisken auf dem Place de la Concorde zu machen. Für Shoppingfreaks: Die Geschäfte auf den Champs-Elysées haben teilweise bis 22 Uhr/Mitternacht geöffnet.

Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten rund um die Champs-Elysées

Louvre

Louvre in ParisDer Louvre ist das wohl bekannteste Museum der Welt und eines der Wahrzeichen der Stadt Paris. Noch bevor ihn den Louvre betretet, könnt ihr auf dem Vorhof des ehemaligen Königspalastes die große Glaspyramide bewundern, die gleichzeitig als Haupteingang dient (und den ihr aufgrund der langen Wartezeiten auf keinen Fall benutzen solltet!). Im Innern des Museums erwarten euch einige des größten Kunstwerke der letzten Jahrtausende, allen voran die berühmte „Mona“ Lisa von Leonardo da Vinci und die allseits bekannte Skulptur der „Venus von Milo“. Empfehlenswert ist auch ein Besuch der ägyptischen Abteilung, die sich mit der Zeit der Pharaonen beschäftigt.

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Champs-Elysées

Champs Elysees ParisDie Avenue des Champs-Élysées, im französischen Sprachgebrauch kurz Champs-Elysées genannt, ist eine knapp zwei Kilometer lange und 70 Meter breite, mit Bäumen bestandene Prachtstraße in Paris. Entlang der weitläufigen Promenade dieser wohl bekanntesten Avenue der Welt reihen sich namhafte Modehäuser, Showrooms von Autoherstellern, Geschäfte und einige teure Cafés und Restaurants aneinander. Die Champs-Elysées ist eine Flaniermeile zum Shoppen, zum Sehen und zum gesehen werden. Zu den regelmäßigen Ereignissen auf der Champs-Elysées gehören die jährliche Militärparade zum Nationalfeiertag am 14. Juli sowie die Schlussetappe der Tour de France. Sehr beliebt ist auch der Weihnachtsmarkt mit seinem großen Riesenrad. Achtung, Touristenfallen: Achtet auf die Unterschriftensammler und auf die Verkäufer von gefälschten Goldringen, die hier ihr Unwesen treiben.


Palais de l’Elysée

Elysee Palast ParisDer zwischen 1718 und 1722 erbaute und nach der berühmtesten Avenue der Welt genannte Élysée-Palast ist der Amtssitz des französischen Staatspräsidenten. Die Zimmer in den verschiedenen Flügeln des Palastes sind größtenteils noch mit dem Inventar aus dem damaligen Gründungsjahrhundert ausgestattet und eingerichtet. Der Palastflügel mit Blick hin zur Rue de l’Élysée wird traditionell vom Staatspräsidenten sowohl privat bewohnt als auch zu repräsentativen Zwecken genutzt. Die Gärten des Palastes sind für Besucher im Sommer jeden ersten Sonntag des Monats zugänglich. Den Palast selbst könnt ihr nur anlässlich der „Journées du Patrimoine“ (die „Tage des nationalen Kulturerbes/des offenen Denkmals“ – Mitte September) besuchen.


Triumphbogen

Triumphbogen Arc de Triomphe ParisDer Triumphbogen ist ein monumentales Denkmal auf dem Place Charles-de-Gaulle. Errichtet wurde der Arc de Triomphe als ein Wahrzeichen der französischen Hauptstadt in einer 30-jährigen Bauzeit Mitte des 19. Jahrhunderts. Unter dem knapp 50 Meter hohen Bogen brennt eine „Ewige Flamme“ in Erinnerung an die unbekannten gefallenen Soldaten aus dem ersten Weltkrieg. In jedem der beiden Pfeiler des Gebäudes führen 284 Stufen hinauf zur Aussichtsterrasse mit Panoramablick über Paris.

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Jardin des Tuileries

Jardin-des-Tuileries-TuleriegartenDer Tuleriengarten ist der ehemalige Schlosspark des Louvre. Die rund 25 Hektar große Parkanlage im französischen Gartenarchitekturstil ist in sechs Längs- und in acht Queralleen aufgeteilt. Seine Lage direkt am Ufer der Seine macht den Jardin des Tuileries zu einem geradezu einmalig schönen Ausflugs- und Naherholungsziel im Zentrum der Hauptstadt. Für Abwechslung sorgen die über den gesamten Park verteilt aufgestellten Skulpturen und Statuen von namhaften Künstlern des 20. Jahrhunderts. Die „Orangerie“ sowie das ehemalige Ballhaus „Jeu de Paume“ werden heutzutage für Ausstellungen genutzt.


Place la Concorde

Place-Concorde-Paris-SonnenuhrDer Place la Concorde ist mit einer Fläche von knapp 70.000 Quadratmetern der größte Platz in Paris. Angelegt wurde er in einer 20-jährigene Bauzeit von 1755 bis 1776. Die Lage direkt am Jardin des Tuileries sowie an der Champs-Elysées macht den Place la Concorde in mehrfacher Hinsicht zum Mittelpunkt der Stadt. Der mehr als 20 Meter hohe Obelisk von Luxor in der Mitte des Platzes wurde als ein Geschenk des damaligen ägyptischen Vizekonsuls im Jahre 1835 aufgestellt. Die Inschriften auf der Place de la Concorde in römischen Zahlen und in bronzefarbigen Linien bilden zusammen mit dem Obelisken eine Sonnenuhr. Sie ist die weltweit größte ihrer Art und eine sehenswerte Attraktion.

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Fotos – Champs-Elysées/Triumphbogen: Norio Nakayama – Jardin des Tuleries: Jean-Christophe Benoist – Elysée-Palast: Remi Mathis – Alle CC Lizenz, via Wikipedia Commons

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