Paris: Gratis Sehenswürdigkeiten & Museen für Jugendliche unter 26

Welche Sehenswürdigkeiten sind für Besucher unter 26 in Paris kostenlos? Seit 2009 sind zahlreiche Museen und Monumente für Besucher aus der EU bis einschließlich 25 Jahre gratis. Bei diesem Sehenswürdigkeiten handelt es sich in erster Linie um Einrichtungen, die staatlich verwaltet werden. Viele private Einrichtungen verlangen jedoch weiterhin einen normalen Eintrittspreis für junge Besucher. In diesem Artikel erfahrt ihr, welche Sehenswürdigkeiten für junge Menschen unter 26 in Paris kostenlos sind.

Tipps für Besucher unter 26, die vom kostenlosem Eintritt profitieren möchten

Bild Invalidendom Paris
Der Invalidendom und sein Militärmuseum sind eine der zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die für Besucher unter 26 umsonst sind.

Unter welchen genauen Bedingungen ist der Eintritt kostenlos?

Junge Paris-Besucher müssen zwei Bedingungen erfüllen, um die Sehenswürdigkeiten kostenlos besichtigen zu können:

  • Sie müssen zum Zeitpunkt des Besuches maximal 25 Jahre alt sein. Ab dem 26. Geburtstag entfällt der Vorteil.
  • Sie müssen aus einem Land der EU kommen. Dies trifft auf junge Bürger aus Österreich und Deutschland zu. Falls ihr allerdings aus der Schweiz kommt, könnt ihr leider nicht von diesem Vorteil profitieren.

Muss man trotzdem ein Ticket lösen?

In den meisten Fällen ist es erforderlich, ein Ticket zu lösen, auch wenn man unter 26 ist. Die Alterskontrolle erfolgt dabei an der Kasse. Besucher unter 18 können einige Museen auch ohne Ticket besichtigen. Dies ist von Sehnswürdigkeiten zu Sehenswürdigkeit unterschiedlich. Erkundigt euch bei eurer Ankunft immer am Eingang. Es stehen dort immer Mitarbeiter, die euch weiterhelfen können.

Wie ist es mit den Wartezeiten?

Auch wenn der Eintritt umsonst ist, könnt ihr die Warteschlange leider nicht umgehen. Die einzige (mir bekannte) Ausnahme ist der Louvre. Hier dürfen sich Besucher unter 26 in die Warteschlange der Besucher mit Tickets einreihen.

Paris-Pässe für Personen unter 26 – lohnt es sich?

Für Besucher unter 26 lohnen sich die verschiedenen Paris-Pässe nicht, da der Eintritt in vielen Einrichtungen, die in den Paris-Pässen mit enthalten sind, für sie ohnehin kostenlos ist.

Kostenlose Sehenswürdigkeiten und Museen für Jugendliche unter 26 in Paris

Triumphbogen Paris

Alle Sehenswürdigkeiten im Überblick

Bevor ich euch im weiteren Verlauf des Artikel die verschiedenen Monumente vorstelle, findet ihr hier zuerst einmal einen Überblick über alle Sehenswürdigkeiten, die für Besucher unter 26 in Paris kostenlos sind.

Sehenswürdigkeit Gratis für EU-Bürger unter 26
Eiffelturm
Conciergerie
Panthéon
Saint-Chapelle
Grande Galerie de l’Évolution
Institut du Monde Arabe
Musée d’Art et d’Histoire du Judaïsme
Tour Montparnasse
Musée de la Musique – Philharmonie de Paris
Chapelle expiatoire
Musée Grévin
Notre-Dame + Türme
Musée des Plans et Reliefs
Versailles + Gärten
Louvre-Museum
Musée national Eugène Delacroix
Musée Rodin
Musée Guimet
Cité de l’Architecture et du Patrimoine
Musée Guimet
Zoo von Paris
Aquarium de Paris
Jardin d’Acclimatation
Orangeriemuseum
Centre Pompidou
Les Arts Décoratifs
Musée d’Orsay
Musée national Jean-Jacques Henner
Musée national Gustave Moreau
Musée du quai Branly
Mittelaltermuseum Musée de Cluny
Picasso-Museum
Invalidendom + Militärmuseum
Musée des Arts et Métiers
Triumphbogen
Marine-Museum

Gratis Sehenswürdigkeiten für Personen unter 26 in Paris

Conciergerie

Kombiticket Conciergerie Sainte-ChapelleDie altehrwürdigen Gemäuer der über 1000 Jahre alten Conciergerie waren Schauplatz einer äußerst bewegten Geschichte. Im Mittelalter noch war dieser prächtige, neugotische Palast auf der Île de la Cité Sitz der französischen Könige. Besonders während der Französischen Revolution war die Conciergerie zentraler Bestandteil eines traurigen Kapitels französischer Geschichte. Als Gefängnis beherbergte der ehemalige Palast bis zu 1.200 Gefangene, unter denen sich auch Berühmtheiten wie Königin Marie-Antoinette oder der Revolutionär Maximilien Robespierre befanden. Sehenswert an der Conciergerie ist die neugotische Fassade mit den drei erhaltenen Türmen. Ebenso schaurig wie eindrucksvoll ist ein Blick in das erhaltene Revolutionsgefängnis mit seinen kargen Zellen, dem Gefägnishof sowie einer detailgetreuen Nachbildung der Zelle Marie Antoinettes.

Panthéon

Marie und Pierre Curie, Georges Cuvier, Alexandre Dumas, Jean-Jacques Rousseau, Voltaire oder auch Émile Zola – das Panthéon ist Grabstätte zahlreicher bedeutender französischer Persönlichkeiten. Ursprünglich als Kirche errichtet, ist das Gebäude auf dem Hügel der heiligen Genoveva von den Führern der Französischen Revolution zur nationalen Ruhmeshalle ernannt worden. Aufgrund seiner tempelartigen Fassade und eindrucksvollen Kuppel ist das Panthéon weithin sichtbar und eine berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Innen beeindruckt der Bau durch seinen gotischen Stil, der sich durch zahlreiche Säulen und kunstvoll verzierte Rippengewölbe auszeichnet. Ebenso sehenswert sind die in einzelnen, kleinen Kapellen befindlichen Grabstätten sowie das focaultsche Pendel. Eine tolle Sehenswürdigkeit, die kostenlos von Jugendliche unter 26 aus einem Land der EU besichtigt werden kann. schaut euch unbedingt die 2016 renovierte Kolonnade an.

Triumphbogen – Arc de Triomphe

Napoleon lies den größten Torbogen der Welt als Zeichen seines Sieges in Austerlitz errichten. Unterhalb befindet sich das Grab des unbekannten Soldaten, an dem abends eine Flamme entfacht wird und innerhalb der Pfeiler führen jeweils 284 Stufen zu der Aussichtsplattform hinauf. Im Inneren des Bogens ist ein Museum eingerichtet, das viele Informationen zur Geschichte Frankreichs und der französischen Armee bereithält. Mehr Infos zum Triumphbogen.

Invalidendom und Militärmuseum

Im Invalidendom könnt ihr das beeindruckende Grab des großen Herrschers Napoleon bewundern. Das Militärmuseum – genauso wie der Dom auch kostenlos für Jugendliche unter 26 – im Hotel der Invaliden gliedert sich in sieben große Bereiche, einer davon ist der prächtige Invalidendom, der das Grab Napoleons I. beherbergt. Es verfügt über eine der weltweit größten Sammlungen an alten Waffen und Rüstungen aus der Zeitspanne vom 13. – 17. Jahrhundert. Außerdem ist die außergewöhnliche Artilleriesammlung hervorzuheben, zu deren Exponaten die klassische französische Kanone, Haubitzen und Mörser gehören.

Sainte-Chapelle

Als frühere Palastkapelle ist die Saint-Chapelle Bestandteil des ehemaligen Königssitzes, des Palais de la Cité, der heute u.a. als Sitz der französischen Justiz dient. Der französische Königs Ludwig IX. der Heilige ließ die zweistöckige Kapelle zwischen 1244 und 1248 als Aufbewahrungsort heiliger Passionsreliquien, darunter die Dornenkrone Christi sowie Teile des „Wahren Kreuzes“, erbauen. Die bunten und äußerst kunstvoll gefertigten Mosaike der Kirchenfenster tauchen die Kapelle im Zusammenspiel mit der prachtvollen und farbenfrohen Wand- und Deckenbemalung bei Sonnenschein in ein geheimnisvolles Licht, welches die andächtige Atmosphäre des Gotteshauses verstärkt und den Betrachter staunend zurücklässt.

Chapelle expiatoire

Die als Sühnekapelle bezeichnete Chapelle expiatoire ließ der damalige französische König Ludwig XVIII. auf dem Standort des ehemaligen Friedhofes Madeleine, dem Cimetière de la Madeleine, als Gedenkstätte für Ludwig XVI. und seine Frau Marie Antoinette errichten, die beide gemeinsam auf eben jenem Friedhof beerdigt wurden. Der Altar in der Krypta markiert den Standort der ehemaligen Grabstätte Ludwig XVI, dessen Leichnam sowie der seiner Frau jedoch kurze Zeit vor dem Bau der Kapelle exhumiert und in die Basilika Saint-Denis gebracht wurden.

Türme von Notre-Dame

Türme Notre-Dame RundgangDie im gotischen Stil errichtete Kathedrale Notre-Dame, einer der berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Paris, darf auf keiner Sightseeing-Tour fehlen und ist auch kostenlos für Paris-Besucher unter 26. Doch nicht nur die kunstvolle Fassade oder der prachtvolle Innenraum sind sehenswert, auch ein Aufstieg in die Türme der Kirche ist ein besonderes Erlebnis, wird der Aufstieg doch schließlich mit einem der schönsten Ausblicke auf Paris belohnt. Aber auch der Aufstieg selbst birgt einige interessante Erlebnisse. Denn zu Beginn des Aufstiegs wird zunächst der Hochsaal durchquert, der mit einer wunderschönen gotischen Architektur besticht. Hieran schließt sich die Galérie de Chimères an, in die der berühmten Wasserspeier ausgestellt sind. Kurz vor dem Gipfel erhalten Besucher einen ausgiebigen Blick auf die 14 Tonnen schwere Hauptglocke, den Bourdon Emmanuel.

Versailles

Das barocke Schloss Versailles zählt zu den größten Palastanlagen in Europa und ist ab Mitte des 17. Jahrhunderts bis zum Beginn der Französischen Revolution der Hauptsitz der französischen Könige gewesen. Mit seinen zahlreichen Schlossbauten, den prachtvollen Gärten und weitläufigen Parks verkörpert die Schlossanlage einen bedeutenden Teil des weltweiten Kulturerbes. Die königlichen Gemächer, der Spiegelsaal, die schlosseigene Kapelle oder die königliche Oper – die Innenräume des Schlosses wirken pompös und prachtvoll. Doch auch die kunstvoll gestalteten und gewissenhaft gepflegten Gärten und Parks der Außenanlagen mit ihren Statuen, Brunnen, Wasserflächen und außergewöhnlichen Bauwerken wie dem Großen und Kleinen Trianon laden zu erlebnisreichen Spaziergängen ein.

Kostenlose Museen für Personen unter 26 in Paris

Grand Galerie de l’Evolution – das Naturkundemuseum

Mitten im Botanischen Garten der Stadt Paris, dem Jardin des Plantes, befindet sich in einem gewaltigen, von hohen gusseisernen Säulen gestützten, zweistöckigen Museumssaal die Grand Galerie de l’Evolution. Sie ist eine Sammlung des Musée national d’Histoire naturelle, des Nationalen Naturkundemuseum, und zeigt aufgrund ihrer lebensechten Darstellung beeindruckende Tierpräparate. Elefanten, Giraffen, Eisbären, Löwen aber auch Zebras, Hyänen und Füchse, Vögel aller erdenklichen Größen sowie Meerestiere wie Wale, Delfine und verschiedenste Fische – diese Sammlung feiert die unheimlich große und bunte Artenvielfalt des Tierreichs und lässt uns immer wieder vor Bewunderung erstarren.

Institute du Monde Arabe

Das am Ufer der Seine gelegene Institut du Monde Arabe schlägt eine Brücke zwischen der französischen und arabischen Welt. Interessierten Besuchern eröffnet sich in dem vom berühmten französischen Architekten Jean Nouvel im Jahr 1987 errichteten Gebäude die Vielfältigkeit der arabischen und islamischen Welt. Über 560 verschiedene und meist beispiellose Exponate, darunter Kunst aus Bronze, Keramik, Textilien oder wissenschaftliche Objekte ermöglichen ein intensives Erleben und Studieren der arabischen Kultur. Ein technisches Meisterwerk ist die mit tausenden Irisblenden hinterlegte Glasfassade, die den Einfall des Sonnenlichtes reguliert und für eindrucksvolle Lichtspiele in den Innenräumen sorgt.

Musée d’Art et d’Histoire du Judaïsme

Das Museum der jüdischen Kunst und Geschichte in Paris geht auf das Engagement des ehemaligen französischen Premierministers Jacques Chirac zurück, der 1986 als damaliger Bürgermeister der Stadt Paris das Hôtel de Saint-Aignan als Räumlichkeit für ein Museum der jüdischen Kultur zur Verfügung stellte. Das Museum stellt die Geschichte des Judentums und der jüdischen Gemeinden in Frankreich im Speziellen, aber auch in Europa und Nordafrika von der Zeit des Mittelalters bis in die heutige Gegenwart dar. Neben Kunst des 20. Jahrhunderts und weitere Werke jüdischer Künstler und Intellektueller stellt das Museum auch Textilien, Manuskripte sowie Archive aus der Dreyfus-Affäre aus.

Musée de la Musique – Philharmonie de Paris

Philharmonie ParisDas Musikmuseum sowie die Philharmonie von Paris sind Teil der Cité de la Musique im Süden des Parc de la Villette. Das Museum bringt den Besuchern die Musikgeschichte des Westens vom 16. Jahrhundert bis heute näher und gibt Einblicke in die weltweit bedeutendsten Musikkulturen. Gleichzeitig beherbergt es auch eine Sammlung von über 7000 Instrumenten und Kunstobjekten. Die Philharmonie ist das musikalische Herz der Stadt und lädt Musikbegeisterte in drei großen Konzertsälen zu verschiedensten Konzerten und Musikveranstaltungen unterschiedlicher Musikrichtungen ein. Besonders der große, zentrale Saal mit 2.400 Plätzen besticht mit seiner grandiosen Akustik. Vom begehbaren Dach der Philharmonie bietet sich eine großartige Aussicht über Paris. Die Tickets für die Konzerte in der Philharmonie sind natürlich nicht umsonst für Besucher unter 26.

Musée des Plans et Reliefs

Das Museum für Reliefpläne ist ein ganz besonderer und erstaunlicher Bestandteil der vielfältigen Pariser Museumswelt. Interessierten Besucher präsentiert es historische Modelle verschiedenster französischer Festungen und Militäranlagen, aber auch diverse Stadt- und Hafenmodelle mitsamt umgebender Landschaft. In großen Glaskästen und Vitrinen können die wehrhaften Festungen, trutzigen Burgen sowie ganzen Städte mit Häusern, Straßen als auch Befestigungs- und Grünanlagen aus der Vogelperspektive in ihrer Detailtreue und handwerklichen Qualität betrachtet werden. Die Idee Miniaturmodelle von Festungen und Städten anzufertigen, geht auf den Sonnenkönig Ludwig XIV. zurück, der mithilfe dieser Modelle seinen militärischen Befehlshabern die entsprechenden Orte näher beschreiben und erklären wollte. Dies war der Startschuss zur heutigen umfangreichen Sammlung aus originalgetreuen Reliefplänen und –modellen.

Musée du Louvre

Louvre Galerie ParisZu den wohl bekanntesten Museen in Paris zählt der Louvre oder auch „Musée du Louvre“. Neben dem weltweit berühmten Gemälde Mona Lisa von Leonardo da Vinci sind dort weitere 30.000 Exponate aus der orientalischen, ägyptischen, griechischen, etruskischen, romanischen, islamischen sowie graphischen Kunst auf einer Fläche von über 60.000 Quadratmeter ausgestellt. Damit gilt der Louvre als das dritt größte Museum der Welt. Einst hausten dort französische Könige im sogenannten „Palais du Louvre“. Erkennbar ist der Louvre ganz eindeutig an der Glaspyramide.

Musée national Eugène Delacroix

Das Musée national Eugène Delacroix ist ein weiterer Hauptbestandteil der französischen Kultur und kann auch kostenlos besichtigt werden von Jugendlichen unter 26, die aus einem Land der EU kommen. Ursprünglich als Atelier und Wohnort für den bekannten Maler Eugène Delacroix erbaut, wurde es in den 20er Jahre zu einem Museum umgebaut. Besonders der Garten des Komplexes bietet eine einmalige Kulisse aus bunten Pflanzen und Düften, welche den Besucher gleich in die künstlerische Welt von Eugène Delacroix eintauchen lassen. Das Museum selbst zeigt den Maler in all seinen Facetten.

Musée Rodin

Das Musée Rodin im Hotel Biron bietet jedem Besucher die einmalige Möglichkeit, die Kunst des Bildhauers Auguste Rodin kennenzulernen. Hier sind neben den Skulpturen Rodins viele namenhafte Werke der Moderne zu sehen. Um das Hotel herum befindet sich ein einmaliger Skulpturenpark im französischen Stil. Ein weltweit bekanntes Werk inmitten des Parks ist „Der Denker“.

Musée national des Arts asiatiques Guimet

Das Museum Guimet bietet eine sagenhafte Sammlung asiatischer Kunst. Es wurde 1889 eröffnet und beherbergt Exponate aus verschiedensten Epochen. Aktuelle sowie fünf Jahrtausende alte Werke sind auf einer beeindruckend großen Fläche verteilt. Zusehen ist neben Buddhas aus Afghanistan, Zen-Mönchen aus Japan, indischen Stoffen, Samurai-Rüstungen, Schätzen aus Angkor und raffinierten Künsten aus China auch der japanische Garten um das Museum herum. Der Besucher kann hier eine spirituelle Reise durch das Herz von Asien erleben.

Cité de l’Architecture et du Patrimoine

In der Cité de l’Architecture et du Patrimoine sind 1000 Jahre Architekturgeschichte zusehen. 8000 Quadratmeter Ornamentik und Architektur bieten dem Besucher einen einmaligen Ausflug in die französische Kultur und Kunst. Es gleicht einer Zeitreise vom Mittelalter bis heute, wenn man durch die vielen Räume geht und die unterschiedlichen Exponate auf sich wirken lässt. Das Portal von Chartres, die bemalte Kuppel der Kathedrale von Cahors und ein Apartment der strahlenden Stadt von Corbusie sind einmalige Kunst und unglaubliches technisches Geschick.

Musée national de l’Orangerie

Das Musée national de l’Orangerie ist eine der größten impressionistischen Sammlungen. Neben Monet und Renoir sind hier viele weitere Künstler des Impressionismus mit ihren Werken vertreten. Das Herz des Museums bilden die bekannten Seerosenbilder von Claude Monet. Pierre-Auguste Renoir ist hier mit einigen seiner Stillleben und Frauendarstellungen vertreten. Besonders beliebt sind seine Werke „Junge Damen am Klavier“ und „Der Clown“. Darüber hinaus sind Exponate von Alfred Sisley, Henri Rousseau, Paul Gauguin, Paul Cézanne und Pablo Picasso im Musée national de l’Orangerie zu besichtigen.

Musée national d’art moderne – Centre Pompidou

Centre Pompidou in ParisDas Centre Pompidou ist Zentrum für moderne Kunst inmitten von Paris. Neben den vielen Exponaten ist allein das Gebäude des Museums ein regelrechtes Kunstwerk. Als Teil der Pariser Innenstadt integriert es sich in den Stil der Stadt und bildet trotzdem durch seine Architektur einen Kontrast zur Umgebung. Im Centre Pompidou wird die größte und wichtigste Sammlung an Kunst des 20. Jahrhunderts beherbergt. Picasso, Kandinsky, Matisse, Chagall, Miro, und Dali sind nur einige der vielen Künstler, die hier ausgestellt werden. Die gesamte Komposition aus Architektur, Strukturierung der Ausstellungsräume und Kunstwerken sollte auf jeden Fall besucht werden. Der kostenlosen Gratis-Eintritt für junge Menschen unter 26 gilt hier nur für das Museum. Wer sich die verschiedenen Ausstellungen anschauen möchte, muss ein spezielles Ticket lösen, das jedoch günstiger ist als der normale Eintrittspreis.

Les Arts Décoratifs

Das Musée des Arts Décoratifs ist ein Bestandteil des Pariser Louvre. Es befindet sich im Nordflügel des Louvre und bietet eine einzigartige Auswahl an Kunst von der Gotik bis zur Neuzeit. Insgesamt ist es in drei wichtige Bereiche separiert: Kunstgewerbe, Mode und Reklame. Über 150.000 Exponate sind auf diese drei Bereiche verteilt und zeigen ganz unterschiedliche Formen von künstlerischer Arbeit. Ein Highlight sind sicherlich Kreationen von Chanel, Pierre Balmain, Christian Dior oder Yves Saint Laurent.

Les Arts Décoratifs – Nissim de Camond

Das „Nissim de Camond“ wurde von Comte de Camondo errichtet und soll ein Ebenbild des Petit Trianon von Versailles darstellen. Die Ausstellungsräume bieten dem Besucher französische Kunst aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Darunter fallen Exponate wie Aubusson-Wandteppiche, Gemälde von Élisabeth Vigée-Lebrun, Gegenstände aus dem Besitz von Marie-Antoinette, eine Sammlung von Sèvres-Porzellan und Möbel der Kunsttischlers Riesener und Oeben.

Musée d’Orsay

Musée d'Orsay ParisBereits 1900 verglich der Maler Edouard Detaille die prächtige Architektur des Bahnhofes Orsay mit einem Kunstpalast. Heute bildet das, inzwischen denkmalgeschützte, ehemalige Bahnhofsgebäude tatsächlich den stilvollen Rahmen für einzigartige Kunstsammlungen und beherbergt ein multidisziplinäres Museum. Dieses ist vor allem für seine impressionistischen Werke berühmt und präsentiert neben Gemälden, Grafiken und Skulpturen auch Kunstwerke aus den Sparten Fotografie, Kunsthandwerk und Architektur. Alle Infos zum Musée d’Orsay.

Musée national Jean-Jacques Henner

In einem Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert präsentiert das Kunstmuseum eine umfangreiche Sammlung mit Werken des Elsässer Malers Jean-Jacques Henner. Die Ausstellung repräsentiert die verschiedenen Schaffensperioden des Künstlers, zeigt neben beeindruckenden Gemälden auch Skizzen und Utensilien aus dessen Atelier. Dazu kommen Sammlungen von weiteren Künstlern wie Paul Dubois und Viele Benner; kulturelle Veranstaltungen wie Workshops und Konzerte bereichern das Angebot.

Musée national Gustave Moreau

Gustav Moreau selbst begann in seinem Wohnhaus und Atelier dieses Museum einzurichten. Er hat die Ausstellung als „großes Werk“ konzipiert und bis heute werden die Sammlungen vorrangig nach dieser Museographie präsentiert. Das Hausmuseum erstreckt sich über 4 Ebenen und beherbergt rund 1300 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen des Malers, dazu kommen die Antiquitätensammlung seines Vaters, Bibliotheken mit seltenen Büchern und Familienandenken.

Musée du quai Branly – Jacques Chirac

Das noch junge Museum du Quai Branly für außereuropäische Kunst befindet sich in einem Komplex aus 4 modernen Gebäuden innerhalb eines Stadtgartens. In deren Räumen sind die Sammlungen des ehemaligen Museums der Künste von Afrika und Ozeanien und die ethnologische Sammlung des Musée de l’Homme zu einer einzigartigen Ausstellung zusammengeführt. Die renommierte Dauerausstellung präsentiert circa 3500 Kunstobjekte von 4 Kontinenten aus verschiedenen Epochen. Das Museum liegt nicht weit entfernt (nur ein paar hundert Meter) von einer anderen sehr bekannten Sehenswürdigkeit, den Eiffelturm. Man kann den Besuch der beiden Sehenswürdigkeiten also praktisch miteinander verbinden.

Mittelaltermuseum Musée national du Moyen Age – Thermes de Cluny

Die historischen Mauern des Hotels des Abbés de Cluny und die Ruine einer gallorömischen Therme bilden den authentischen Rahmen für dieses Mittelaltermuseum von Paris. Zu seinen berühmtesten Exponaten zählen die Wandteppiche „Die Dame mit dem Einhorn“ und die 21 Köpfe der judäischen Könige. Darüber hinaus präsentiert es vor allem Alltags- und Kunstgegenstände des Mittelalters sowie aus der Zeit der Antike bis zur Renaissance.

Musée national Picasso

Das Kunstmuseum in dem ehemaligen Stadtpalais Hôtel Salé widmet sich dem Wirken des spanischen Künstlers Pablo Picasso. Es verfügt über eine Vielzahl an Skizzen, Studien, Fotos und anderer Dokumente, die die schöpferischen Prozesse des Malers, Bildhauers und Grafikers verdeutlichen. Rund 5000 Werke aus allen Schaffensperioden sind zu sehen, darunter etwa 300 Gemälde, beeindruckende Skulpturen sowie Exponate aus der Privatsammlung Picassos. Mehr ber das Picasso-Museum in Paris.

Musée des Arts et Métiers

Technikmuseum Musée des Arts et Métiers ParisWer sich für die Geschichte der Technik und Ingenieurskunst interessiert, sollte sich das traditionsreiche Museum Musée des Arts et Metiers nicht entgehen lassen. Innerhalb der alten Klosterkirche Saint-Martin-des-Champs verbergen sich Schätze wie das das Pendel von Léon Foucault und das benzinbetriebene Dreirad des Félix Millet. Dazu gehören auch die erste Rechenmaschine der Geschichte von Blaise Pascal und das erste Digitale Kamerasystem von Kodak. Alle Bereiche des Museums können kostenlos von Besuchern unter 26 besichtigt werden.

Musée de la Poste (zurzeit geschlossen)

Mit Exponaten wie den Stiefeln des Postillons, historischen Telegrafen, Karten der Poststraßen und Postkarten erzählt das Museum die facettenreiche, lange Geschichte der Post. Die Briefmarkensammlungen lassen die Herzen vieler Philatelisten höher schlagen, technisch interessierte Besucher kommen ebenso auf ihre Kosten. Bei einem Bummel durch die Ausstellung gibt es auch reizende alte Spielzeuge sowie dekorative Kunst zu Thema Post zu sehen.

Musée national de la Marine

Das Palais de Chaillot beherbergt mehrere Museen, zu denen auch der Hauptsitz des Marinemuseums in Paris gehört. Dieses ist vor allem für die Sammlung von Henri Louis Duhamel du Monceau bekannt, der sich wissenschaftlich mit Schiffbau und der sanitären Situation der Seefahrer beschäftigte. Insgesamt beeindruckt das Museum mit mehr als 1000 Objekten aus der Geschichte der Seefahrt.

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