Ausblick Paris: die 11 besten Aussichtspunkte mit Blick über Paris

Was sind die besten Aussichtspunkte in Paris? Von wo aus hat man den besten Blick über Paris? Es lohnt sich, einen Blick auf die Dächer der Stadt zu werfen. Dass Paris so ein schönes, einheitliches und prächtiges Stadtbild hat, haben wir dem Baron Haussmann zu verdanken, dessen Renovierungsarbeiten die einst mittelalterliche Stadt mit engen Gassen in eine moderne Metropole verwandelt hat. Außerdem macht es Spaß, die Stadt von oben zu entdecken und die verschiedenen Sehenswürdigkeiten ausfindig zu machen, die aus dem Häusermeer hinausragen. Wer findet als erster den Triumphbogen? In ersten Linie denkt man bei den Wörtern „Ausblick“ und „Paris“ natürlich an den Eiffelturm, von dessen Spitze aus man einen beeindruckenden Rundumblick über Paris hat. Dort es gibt noch zahlreiche andere Orte, von denen aus man die Stadt der Lichter betrachten kann. Einige von ihnen sind sogar kostenlos. Um welche es sich dabei handelt? Das erfahrt ihr diesem Artikel: 11 tolle Aussichtspunkte über Paris.

Ausblick über Paris: 11 tolle Aussichtspunkte

1. Aussichtsplattform der Montparnasse-Turm

Dachterrasse Ausblick Tour Montparnasse

Fast so hoch wie der Eiffelturm – das ist der Montparnasse-Turm. Eine Aussichtsplattform über Paris, auf den höchsten Bürogebäuden der Stadt. Hier genießt man einen unbeschreiblichen Ausblick in Paris und seine umliegenden Regionen und Gebiete. Einen faszinierenderen Blick über die französische Hauptstadt bietet wirklich nur der Eiffelturm. Hier kann man aus schwindelerregender Höhe über die Kuppeln des Sacre Coeur schauen und selbst der Arc de Triomphe ist Teil der wunderschönen Szenerie. Hier sind übrigens die Warteschlangen nicht so lang wie beim Erklimmen des Eiffelturms. Auch hat man etwas mehr Bewegungsfreiheit auf der großen Aussichtsplattform … und das besondere ist, dass man den Eiffelturm aus einer ganz anderen Perspektive bestaunen kann. Denn das Wahrzeichen steht lediglich 3000 Meter Luftlinie entfernt.

Ausblick Turm Montparnasse

Mehr und mehr Besucher entscheiden sich gegen den Eiffelturm und für den Turm Montparnasse – vor allem aufgrund der langen Wartezeiten am Pariser Wahrzeichen. Auch wenn das Gebäude an sich es natürlich nicht mit dem Eiffelturm aufnehmen kann – der Montparnasse-Turm gehört zu den besten Aussichtspunkten von Paris.

2. Triumphbogen

Wartezeiten am Triumphbogen in Paris

Ein Besuch in Paris ist nicht vollständig, wenn man nicht ein einziges Mal durch den Triumphbogen gelaufen ist. Der Arc de Triomphe gehört einfach in das Stadtbild der stolzen Stadt und erzählt auch so viel über seine faszinierende Geschichte. Der Bogen ist Anfang und Ende der berühmten Champs-Elysée. Wer mag, kann den Bogen auch besteigen und einen Blick über Paris werden. Errichtet wurde der Arc de Triomphe in den frühen Jahren des 19. Jahrhunderts und zwar auf Anordnung von Napoleon. Hier spürt man Geschichte. Er erinnert an die Schlacht von Austerlitz und thront auch heute noch erhaben über den Dächern von Paris.

Auch wenn es nicht der höchste Aussichtspunkt von Paris ist, suchen viele Besucher den Triumphbogen auf. Von der Dachterasse kann man nämlich auch einen Blick auf das berüchtigte Verkehrschaos auf dem Place de l’Etoile werden. Der Triumphbogen befindet sich außerdem in der Mitte der “historischen Achse” – eine 5 Kilometer lange Sichtachse mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten (Louvre, Tuileries-Garten, Concorde-Platz, Champs-Elysées, Triumphbogen, Geschäftsviertel La Défense, Grande Arche de la Défense), sodass die Aussicht sowohl in Richtung Osten (nach Paris) als auch in Richtung Westen sehr schön ist! Geheimtipp: Den Aussichtspunkt in der Weihnachtszeit besuchen. Dann könnt ihr nämlich einen Blick auf die beleuchteten Champs-Elysées werfen.

3. Dachterrasse der Galeries Lafayette

Aussicht Ausblick Dachterrasse Galeries Lafayette

Das berühmteste Kaufhaus der Stadt lockt täglich Tausende von touristen aus aller Welt. Die Galeries Lafayette sind einfach majestätisch. Im Jugendstil erbaut, glänzen und schimmern sie auf drei Gebäude verteilt. Das Herzstück bleibt das Haupthaus mit einer wunderschönen Glaskuppel. Hier wird einem alles geboten, was die Pariser Modewelt zu bieten hat. Wer sich neu einkleiden möchte oder sich inspirieren lassen will, der findet in der Galeries Lafayette bestimmt Anregungen. Seinen Anfang nahm das Modehaus ganz unscheinbar 1893 mit einem einzigen Geschäft zu Wäschemoden. Seit 1912 wurde es dann ständig erweitert und erstreckt sich heute über drei Häuser auf über 18.000 Quadratmeter. Wer hier nicht Neues zum anziehen findet, der wird nirgendwo in Paris etwas finden.

Champagnerbar Dachterrasse Galeries Lafayette

Und wer sich nicht nicht einkleiden will, der sollte die Aussichtsplattform ganz oben auf den Galeries Lafayette besuchen. Der Zugang zur Dachterasse ist kostenlos, was den Ausblick noch schöner macht. Ihr seid hier direkt über den Dächern der Stadt und könnt ihr der ferne alle bekannten Sehenswürdigkeiten sehen. Wer den Ausblick mit einem Glas Sekt genießen möchte, kann einfach die Champagnerbar aufsuchen, die sich ebenfalls auf der Dachterasse von den Galeries Lafayette befindet. Der schäumende Trunk kostet allerdings 12 € – aber man ist ja schließlich im Urlaub.

4. Kolonnade des Pantheon

Außerhalb der klassischen Touristenwege befindet sich auf dem Hügel der heiligen Genoveva das Pantheon von Paris. Ursprünglich sollte es eine Kirche werden zu Ehren der Schutzheiligen Genoveva von Paris. Heute ist es ein Denkmal, dass an die stolzen Männer Frankreichs erinnern soll. Entworfen wurde das Pantheon in Anlehnung an das Pantheon in Rom. Es folgt einem neo-klassischen Stil. Aktuell ist das Pantheon die letzte Ruhestätte von 75 Personen. Ihre Grabstätten kann man in der Krypta des Gebäudes besuchen. U.a. sind es die Gräber von Voltaire, Rousseau, Marie Curie und Victor Hugo, die zahlreiche Besucher anziehen. Besonders bemerkenswert ist die Aussicht vom Pantheon. Denn es wirft einen ganz eigenen Blick auf die Stadt Paris. Der Rundgang über die Kolonnade wurde erst 2016 nach langen Renovierungsarbeiten wieder neu eröffnet und ermöglicht es nun endlich, die Stadt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

5. Die Türme von Notre Dame

Ausblick Aussicht Türme Notre Dame

Auch die Kirche Notre Dame zählt zu den bemerkenswertesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Was die wenigsten aber wissen, ist, dass man auch die Türme der alten Kathedrale besteigen kann. Hier erhält man einen ganz besonderen Blick auf die Stadt, den Eiffelturm, die Seine und den Louvre mit seinem Glaspalast. Es ist schon eine Erfahrung, die enge Wendeltreppe hinauf zu laufen. Hier begibt man sich auf die Spuren alter Zeiten und Geschichten und findet sich im Märchen vom Glöckner von Notre Dame wieder. Etwas Kondition sollte man schon mitbringen. Immerhin sind es über 400 Stufen die ins französische Himmelreich führen. die erste Plattform ist bereits nach 250 Stufen erreicht und auch hier bietet sich ein unvergesslicher Blick über die französische Stadt. Man kann bei diesem Rundgang auch ein Blick auf die Wasserspeier und Figuren der Kirche werfen, die sich an der Außenwand befinden und die Besucher von bösen Geistern schützen sollen.

6. Parc des Buttes Chaumont

Parc Buttes Chaumont Blick auf Montmartre

Der Parc des Buttes Chaumont liegt im Nordosten von Paris. Er gehört zu den größten und schönsten Grünflächen in der französischen Hauptstadt. Auf Steinbrüchen gebaut ist er hügelig und bietet eine tolle Aussicht auf das Viertel Montmartre und andere Teile von Paris. Ein künstlich angelegter See sowie Grotten und Wasserfällen machen den besonderen Charme des Parks aus. Der große Park, der eigentlich nie überlaufen ist, bietet sich auch sehr gut für ein Picknick an. Nach dem Picknick können die Kinder dann einen der vielen Spielplätze nutzen. Wer sein Essen nicht selbst mitbringen möchte, kann sich auch eine Mahlzeit in den drei Gastronomiebetrieben gönnen, die sich im Park befinden – darunter befindet sich auch das Rosabonheur, ein im Sommer sehr beliebtes Afterwork-Lokal.

7. Centre Pompidou im Herzen der Stadt

Das Centre Pompidou ist ein Kulturzentrum bzw. Museum, das zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Paris gehört. Es steht im Herzen der Stadt im vierten Arrondissement. Sein Name geht auf den ehemaligen Staatspräsidenten Frankreichs Georges Pompidou zurück, auf dessen Initiative es gebaut wurde. Das Centre steht für eine offene und volksnahe Politik mit freiem Zugang zu Wissen für alle Bürger und Touristen. Seine ausgefallene Architektur macht das Bauwerk besonders markant. Auf sechs Etagen gibt es wechselnde Kunstausstellungen, ein Museum und eine Bibliothek. Und das macht es zum größten Museum Frankreichs für zeitgenössische Kunst.

Wer sich nicht für moderne Kunst begeistern kann, sollte den sechsten Stock des Museums besuchen, das auch schon als Kulisse für James Bond-Streifen gedient hat. Es handelt sich bei diesem Stockwerk nämlich um die „Panoramaetage“. Von dort oben hat man einen tollen Ausblick auf das Zentrum von Paris und insbesondere die Kirche Notre-Dame, die sich nur eine hundert Meter entfernt vom Centre Pompidou befindet.

8. Kuppel des Sacré-Coeur mit Blick auf Paris

Kuppel Sacre Coeur

Der Sacré-Coeur ist ein strahlendes Wahrzeichen der Metropole. Auf dem Hügel des Künstlerviertels Montmartre liegt er 130 Meter über der Stadt. Die römisch-katholische Wallfahrtskirche ist von weitem schon sichtbar und ein echter Blickfang. Ihre Weiße Fassade hat im Laufe der Jahrzehnte kaum etwas von ihrer Strahlkraft verloren. Zu verdanken hat sie dies den besonderen Steinen, mit denen sie gebaut wurde und die sich selbst reinigen, wenn sie in Kontakt mit Wasser kommen. Im Innern zieht die große Hauptorgel viele Blicke auf sich. Im Deckengewölbe befindet sich ein riesiges Mosaik, welches Jesus mit einem Dornenkranz um das Herz darstellt. Draußen sind vor allem die Treppen vor der Kirche bei Touristen beliebt, da sie von dort einen herrlichen Ausblick genießen können. Es sind genau 237 Stufen, die den Weg hinauf zur Kirche führen. Wer dem Himmel noch etwas näher kommen will, sollte unbedingt die Kuppel des Sacré-Coeur besuchen. Eine enge Wendeltreppe führt nach oben. Von dort gibt es einen atemberaubenden Rundumblick über Paris. Der Vorplatz vom Sacré-Coeur und die Kuppel des Gebäudes gehören damit zu den schönsten Aussichtspunkten über Paris.

9. Eiffelturm: der Aussichtspunkt schlechthin

Kaum ein Gebäude prägt das Stadtbild von Paris so sehr wie der Eiffelturm. Er lockt Millionen von Besuchern im Jahr an und gehört (in etwas kleinerer Variante) zu den beliebtesten Souvenirs aus Paris. Zudem ist er zu einem nationalen Symbol für ganz Frankreich geworden. Erbaut wurde der 324 Meter hohe Eisenturm für die Eröffnung der Weltausstellung 1889. Benannt ist das Pariser Wahrzeichen nach seinem Erbauer Gustave Eiffel.

Über den Eiffelturm habe ich in zahlreichen Artikel berichtet. Das Wahrzeichen der Stadt ist natürlich der Pariser-Aussichtspunkt schlechthin. Die langen Öffnungszeiten (bis Mitternacht) ermöglichen es sogar, in der Dunkelheit einen Blick auf die Stadt der Lichter werfen zu können. Aber der Eiffelturm ist nicht nur ein Aussichtspunkt. Das Gebäude an sich ist auch sehr interessant und auf den verschiedenen Etagen warten zahlreiche Überraschungen auf die Besucher. So könnt ihr zum Beispiel im ersten Stock eine Restaurant besuchen oder im Winter Schlittschuhlaufen. Im zweiten Stock gibt es sogar eine Sterne-Restaurant – das Jules Vernes – in dem man in 150 Meter Höhe speisen kann. Guy de Maupassant, ein sehr bekannter französischer Schriftsteller, ging zu seiner Zeit jeden Tag im Restaurant auf dem Eiffelturm essen, denn er fand den Anblick des Eisenungetüms einfach nur hässlich. Vielleicht war es aber auch nur eine Ausrede, um den tollen Ausblick über Paris zu genießen?

10. Dachterrasse des Institut du Monde Arabe

Das Institut du Monde Arabe zählt als das Pariser Kulturzentrum der arabischen Welt. Eingerichtet wurde es, um das Verständnis zwischen Frankreich und den arabischen Ländern zu fördern. Vor allem der kulturelle Austausch und die Kommunikation stehen bei dem Vorhaben im Fokus. Besucher entdecken die Vielfältigkeit der arabischen Welt. Der Aufstieg auf die neunte Etage des Instituts lohnt sich mehrfach. Von der Dachterrasse des Institut du Monde Arabe hat man einen sehr schönen Blick auf die Kirche Notre-Dame und die Seine. bei gutem Wetter reicht der Blick sogar bis zum Büroviertel La Defense. Außerdem gibt es dort ein nettes arabisches Restaurant und ein Café.

11. Pont Neuf: Ausblick auf Bodenhöhe

Blick vom Pont Neuf

Ein toller Aussichtspunkt, der kostenlos ist und für den man auch gar kein Monument besteigen muss, ist die Brücke Pont Neuf, an der Spitze der Île de la Cité (auf der sich auch Notre-Dame befindet). Alternativ könnt ihr auch in den kleinen Park an der Spitze der Insel gehen (Square du Vert-Galant). Von der Brücke habt ihr einen tollen Blick über die Seine und die Pariser Brücke Pont des Arts – die Brücke der Verliebten. Dahinter kann man das Louvre-Museum sehen, die Ausstellungshalle Petit und Grand Palais, das Riesenrad auf dem Place de la Concorde, die Spitze des Triumphbogens und sogar – allerdings nur bei klarem Wetter – ganz in der ferne das ca. 5 Kilometer entfernte Geschäftsviertel La Défense. Den Eiffelturm sieht man von hier aus leider nicht – dafür müsst ihr entlang des schönen Seine-Ufers in Richtung des Louvre-Museums gehen.

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3 Kommentare

  1. Hallo und vielen Dank für die Tipps! Mit welcher Wartezeit muss man am Tour Montparnasse im Sommer rechnen? Gibt es irgendwo online-Tickets mit denen man die Wartezei umgehen kann?
    Grüße und Danke!

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