Die Türme von Notre-Dame: eine spannende Besichtigung!

Besuch Türme Notre Dame

Lohnt es sich, die Türme von Notre-Dame zu besichtigen? Die Antwort ist ein klares Ja! Die Kirche Notre-Dame, das Heim des Glöckners Quasimodo, wird jedes Jahr von 14 Millionen Touristen besucht. Damit ist die Kathedrale die meistbesuchte Sehenswürdigkeit von Paris. Die meisten Besucher schauen sich allerdings nur das Innere der Kirche an und steigen nicht auf die Türme hinauf. Warum? Das hat unter anderem damit zu tun, dass viele Besucher einfach gat nicht wissen, dass man sich auch die Türme von Notre-Dame anschauen kann. Schade, denn der Ausblick von der Spitze und auch das Bauwerk selbst sind wirklich beeindruckend! Wer vorhat, dem Glöckner einen Besuch abzustatten, findet in diesem Artikel alle Infos sowie die Öffnungszeiten und Eintrittspreise für die Türme von Notre-Dame.

Wichtig: Seit August 2017 Reservierung erforderlich

Bisher gab es immer sehr lange Wartezeiten an den Türmen von Notre-Dame. Seit Anfang August 2017 muss man deshalb einen „Besichtigungsslot“ im Voraus reservieren. Ein Besuch ohne Reservierung ist nicht mehr möglich. Um einen „Slot“ zu reservieren, könnt ihr entweder die aufgestellten Automaten vor Ort am Eingang der Türme nutzen, oder eine Reservierung über die App Aus der Reihe tätigen.

Ich empfehle euch dringends, die Reservierung über die App vorzunehmen, da der nächste verfügbare „Slot“ auch mal ein paar Stunden später sein kann. So hat ein Besucher mir berichtet, dass er um 14 Uhr an der Türmen war und erst für 17 Uhr ein „Slot“ buchen konnte.

Die Türme von Notre-Dame: Alle Tipps und Infos!

Erfahrungsbericht – Was erwartet euch auf den Türmen?

Ich habe seit langer Zeit einmal wieder die Türme besucht, dieses Mal um einen detaillierten Bericht zu schreiben. Los geht’s!

Der Eingang der Türme von Notre-Dame befindet sich nicht in der Kirche, sondern an der Außenfassade (auf der linken/nördlichen Seite, wenn ihr vor der Kirche steht). Der Einlass erfolgt leider nur sehr langsam (ca. 25 Personen alle 10 Minuten), sodass man mit etwas Wartezeit rechnen muss (siehe Abschnitt „Wartezeiten“ etwas weiter unten).

Eingang Kassen Türme Notre Dame

Nachdem man das Anstehen hinter sich gebracht hat, geht es zuerst einmal ein paar Stufen hinauf in die erste Etage, wo sich die Kassen befinden und wo man auch ein paar Andenken kaufen kann. Sobald alle Besucher ihr Ticket gelöst haben, darf die gesamte Gruppe die Türme hinauf.

Der Aufstieg erfolgt über eine recht schmale Wendeltreppe. Nach ca. 240 Stufen kommt ihr dann auf der ersten Aussichtsplattform an. Der Ausblick ist fantastisch. Noch beeindruckender ist jedoch die verwinkelte Architektur. Die Wege sind extrem schmal und Gegenverkehr ist teilweise nicht möglich. Man schlängelt sich hier entlang der Fassade der Kirche, um von einem Turm zum anderen zu gelangen.

Besichtigung Türme Notre Dame

Ausblick Notre Dame Türme Figuren

Der gesamte Bereich ist sicherheitshalber „vernetzt”, damit auch niemand runterfallen kann. In dem Netz gibt es in regelmäßigen Abständen kleine Öffnungen, durch die man prima Fotos machen kann. Nicht nur Paris wird hier gerne fotografiert. Auch die tollen Figuren an der Fassade von Notre-Dame, die fabelwesen aus dem Mittelalter darstellen sollen und in Paris-Zeichentrickfilmen wie „Der Glöckner von Notre-Dame“ nachts zum Leben erwecken, sind ein sehr beliebtes Fotomotiv.

Türme Notre Dame Rundgang

Glockenturm Treppen Türme Notre Dame

Glocke Notre-Dame

Über eine kleine Holztür gelangt ihr in den „Beffroi“, den Glockenturm von Notre-Dame. Hier könnt ihr euch zwei äußerst imposante Glocken anschauen. Achtung, auch hier ist es sehr eng und man muss eine schmale, kleine und steile Treppe aus Holz nehmen, um die Glocken bewundern zu können.

Am Ende der Aussichtsplattform muss man ein wenig warten, bis sich die Gruppe gesammelt hat und die obere Etage frei wird. Sobald die Treppen vom Mitarbeiter freigegeben worden sind, geht es noch ein weiteres Stockwerk nach oben. Achtung: Viel Besucher denken, dass die Besichtigung hier schon zu Ende ist und gehen dann irrtümlicherweise schon nach unten. Ich muss zugeben, dass mir dieser Fehler bei meiner allerersten Besichtigung auch fast passiert wäre. Glücklicherweise habe ich das Ganze rechtzeitig bemerkt. Ansonsten hätte ich nämlich eine Menge verpasst!

Treppen Stufen Türme Notre Dame

Die zweite Treppen ist noch schmaler als die erste und führt bis ganz oben auf die Glockentürme. Während des Aufstiegs versteht man auch, warum man warten musste. Es ist hier tatsächlich kein Gegenverkehr möglich und so kann immer nur eine Gruppe entweder hoch- oder runtergehen.

Türme Notre-Dame Rundgang

Glockenturm Notre Dame

Oben angekommen, ist der Ausblick noch beeindruckender. Auch diese Etage ist mit einer Drahtgitter gesichert, sodass man sich – auch mit Höhenangst – zu keinem Zeitpunkt unwohl fühlt. Nun hat man ein paar Minuten Zeit, um auch diese Etage zu erkunden. Dann wird man gebeten, die Etage zu verlassen (die nächste Gruppe wartet schon) und es geht wieder 400 Stufen bergab! Der Ausgang des Rundgangs ist dann südlich von Notre-Dame.

Der Ausblick von den Türmen von Notre-Dame

Der Ausblick über Paris von den beiden Aussichtsplattformen ist wirklich beeindruckend. Man sieht alle bekannten Monumente und kann sich im Sommer auch die Warteschlange vor Notre-Dame anschauen, die sich über den gesamten Vorplatz schlängelt. Im Norden sieht man Montmartre und den Sacré-Coeur, im Süden beeindruckt das Pantheon und natürlich ist auch der Eiffelturm zu sehen. Auch die Seine und die Île de la Cité kann man von den Glockentürmen aus sehr schön erkennen.

Aussicht Notre Dame Montmartre

Dach Ausblick Notre Dame

Besonders gut gefallen hat mir, dass man von der Spitze der Türme auf das „Hinterteil“ bzw. das Dach von Notre-Dame blicken kann, das mit einer tollen mittelalterliche Architektur beeindruckend. Fast würde man hier erwarten, dass einem der Glöckner von Notre-Dame über den Weg läuft. Die Magie des Buches von Victor ist hier wirklich spürbar. Auch die Fans des Videospiels Assassin’s Creed werden sich sicherlich freuen, die Kulisse des Spiels auch mal „in echt“ zu sehen. Schaut euch natürlich auch die Glockentürme selbst an und die Figuren der Fabelwesen, die auf die Pilger wachen und die bösen Geister von der Kirche fern halten sollen.

Eintrittspreise für die Türme von Notre-Dame

Der normale Eintrittspreis liegt bei 10 €. Der emäßigte, bzw. der Gruppenpreis (ab 20 Personen) für die Besichtigung liegt bei 8 €. Die Besichtigung ist kostenlos für Jugenliche unter 18 sowie junge EU-Bürger, die zwischen 18 und 25 Jahre alt sind. Behinderte Personen (sowie eine Begleitperson) können die Türme ebenfalls kostenlos besichtigen. Falls ihr umsonst auf die Türme dürft, müsst ihr trotz allem ein Ticket an den Kassen lösen.

Besitzer des Paris Museum Pass und anderen Paris-Pässen können die Türme teilweise kostenlos besichtigen, dürfen aber nicht die Warteschlangen überspringen und müssen ganz normal anstehen.

Öffnungszeiten der Türme von Notre-Dame

Die Türme von Notre-Dame sind jeden Tag geöffnet, außer am 1. Januar, am 1. Mai und am 25. Dezember. Es gelten folgende Öffnungszeiten:

  • 2. Januar bis 31. März: Jeden Tag von 10 Uhr bis 17:30 Uhr
  • 1. April bis 30. September: Jeden Tag von 10 Uhr bis 18:30 Uhr
  • 1. Oktober bis 31. Dezember: Jeden Tag von 10 Uhr bis 17:30 Uhr

Während der Monate Juli und August gelten am Freitag- und Samstagabend verlängerte Öffnungszeiten. Die Türme sind an diesen Tagen von 10 Uhr bis 23 Uhr geöffnet.

Achtung: In allen Fällen erfolgt der letzte Einlass 45 Minuten vor Schließung der Türme. Je nachdem, wie lang die Warteschlange ist, kann es gegebenenfalls auch schon etwas früher sein.

Wo befindet sich Notre-Dame? An welcher Metrostation aussteigen?

Notre-Dame liegt auf der Binneninsel Île de la Cité, eine kleine Insel auf der Seine. Die genaue Adresse lautet: 6 Parvis Notre-Dame – Pl. Jean-Paul II, 75004 Paris. Der Eingang der Türme befindet sich Rue du Cloître Notre-Dame.

Notre-Dame erreicht ihr am besten über die Metrostationen „Cité“ oder „Saint-Michel“ (Linie 4) oder über die RER-Station „Saint-Michel – Notre-Dame“ (RER-Linien B und C).

Sind die Türme von Notre-Dame behindertengerecht?

Kann man mit dem Rollstuhl auf die Türme von Notre-Dame? Nein. Die Türme sind leider nicht behindertengerecht. Der Aufstieg zu den beiden Aussichtsplattformen erfolgt ausschließlich über Treppen. Ein Aufzug ist nicht vorhanden und aufgrund der Architektur des Gebäudes auch leider nicht geplant. Personen, die im Rollstuhl sitzen, können also leider nicht auf die Türme hinauf. Personen mit einer Gehbehinderung sollten ebenfalls vom Aufstieg absehen. Insgesamt sind es nämlich knapp 400 Stufen, die man steigen muss, um die Spitze der Türme zu erreichen. Der Aufstieg erfolgt über teilweise sehr schmale Wendeltreppen. Man kann sich nur schwer auf die Seite stellen, um sich ein bisschen auszuruhen, da die Bereiche wirklich sehr eng sind und die anderen Gäste einen deswegen nicht „überholen“ können.

Höhenangst auf den Türmen von-Dame?

Wie sieht es mit den Höhenangst auf den Türmen von Notre-Dame aus? Auch wenn Notre-Dame nicht das höchste Bauwerk in ganz Paris ist, befindet sich die Aussichtsplattform ganz oben auf den Türme nichtsdestotrotz immerhin in schwindelerregenden 69 Metern Höhe, was den ein oder anderen Besucher mit Höhenangst eventuell beunruhigen mag. Die „Galerie des Chimères“, die erste Aussichtsplattform mit den Fantasiefiguren von Notre-Dame liegt in 46 Metern Höhe.

Ich muss zugeben, dass ich selbst unter Höhenangst leide, insbesondere dann, wenn sich zwischen mir und dem „Abgrund“ kein Geländer befindet, oder diese Absperrung nur sehr niedrig oder schlecht gesichert ist.

Notre Dame Höhenangst Gitter Sicherheit

Auf den Türmen von Notre-Dame habe ich mich allerdings pudelwohl gefühlt. Auch wenn man unter Höhenangst leidet, fühlt man sich auf den Türmen extrem sicher, da der komplette Besucherbereich mit einem Drahtgitter gesichert ist, sodass man gar nicht herunterfallen kann, auch wenn man es wollen würde. Es kommt auch nie vor, dass man wirklich direkt nach unten schaut. Aufgrund des Gitters kann man sich gar nicht über das Geländer lehnen. Das Geländer ist außerdem immer relativ breit. Davor befindet sich meistens ein Steinvorsprung, sodass einem der direkte Blick nach unten verwehrt bleibt.

Jeder muss natürlich für sich selbst entscheiden, ob er sich in der Lage fühlt, den Aufstieg anzutreten. Meine Erfahrung als „Höhenangst-Opfer“ war jedoch sehr positiv. Ich habe mich aufgrund der guten Sicherungen immer sehr wohl gefühlt und es kam zu keinem Zeitpunkt Höhenangst auf. Und falls ihr euch doch unwohl fühlt: Ihr könnt die Besichtigung in jedem Stockwerk abbrechen und wieder nach unten gehen, wie ich es im nächsten Abschnitt erkläre.

Muss man bis ganz nach oben gehen?

Nein, man muss nicht zwangsläufig bis ganz nach oben gehen. Wie ich bereits erwähnt habe, gibt es drei „Etagen“:

  • 1. Stockwerk: Kassen, geschlossener Bereich
  • 2. Stockwerk: Erste Aussichtsplattform in 46 Meter Höhe, bei ca. ⅔ des Turms
  • 3. Stockwerk: Zweite Aussichtsplattform in 69 Meter Höhe, ganz oben auf den Türmen

Ihr könnt die Besichtigung in jedem Stockwerk abbrechen und jederzeit wieder nach unten gehen. Solltet ihr euch also im 2. Stock aus irgendeinen Grund unwohl fühlen (Höhenangst, Anstrengung, usw.), könnt ihr sofort den Abstieg antreten. Auf jedem Stockwerk befinden sich auch mindestens zwei Mitarbeiter des Notre-Dame-Personals, die euch den Weg hinab zeigen und gegebenenfalls Hilfe leisten können .

Weitere praktische Information zu den Türmen von Notre-Dame

In diesem Abschnitt beantworte ich einige Fragen, die mir regelmäßig zu den Türmen von Notre-Dame gestellt werden.

Wie viele Stufen haben die Türme von Notre-Dame?

Insgesamt muss man knapp 400 Stufen steigen, um die zweite Aussichtsplattform in 69 Metern höhe ganz oben auf der Kathedrale zu erreichen. Bis zur ersten Aussichtsplattform in 46 Metern Höhe sind es ungefähr 240 Stufen.

Gibt es Toiletten auf den Türmen von Notre-Dame?

Nein, es gibt leider keine Toiletten am Eingang, an den Kassen oder auf den Türmen. Es gibt auch keine öffentlichen Toiletten in direkter Nähe. Wer vor dem Besuch noch einmal zur Toilette muss, sollte am besten eines der Restaurants aufsuchen, die sich gegenüber von der Warteschlange befinden. Wenn man freundlich fragt, sagt die Betreiber meistens nie nein!

Wartezeiten an den Türmen von Notre-Dame

Vor Notre-Dame sind die Warteschlangen oftmals irrsinnig lang. Meistens geht es jedoch sehr schnell voran, da sich am Eingang der Kirche keine Kasse befindet. Man steht eigentlich nie mehr als 15 Minuten an, auch wenn sich die Warteschlange über den gesamten Vorplatz erstreckt.

Wartezeiten Warteschlange Türme Notre Dame

Anders sieht es leider aus, wenn man die Türme von Notre-Dame besichtigen möchte. Die Warteschlange am Eingang der Türme ist zwar nicht so lang, die Wartezeit dafür umso länger. Das Ganze hat einen einfacher Grund: Alle 5 bis 10 Minuten werden nur ungefähr 25 Personen reingelassen. Das hat unter anderem damit zu tun, dass einige der sehr schmalen Wendeltreppen sowohl von Besucher benutzt werden, die hochgehen, als auch von Touristen, die wieder runterkommen. Da diese Treppen aber zu eng sind, um sowohl gleichzeitig von „aufsteigenden“ als auch „absteigenden“ Besuchern genutzt zu werden, muss der „Verkehr“ von den Mitarbeitern reguliert werden. Erst steigt also eine Gruppe hinauf, bevor die andere wieder runter darf. Auch ist es so, dass die Aussichtsplattformen nicht sehr groß und teilweise relativ schmal sind, sodass sich dort nicht so viele Personen aufhalten können.

Wie lange muss man also anstehen? Bei meinem letztens Besuch war die Schlange knapp 30 Meter lang und ich habe genau 30 Minuten gewartet. An einem anderen Tag war die Schlange knapp 60 Meter lang und ich habe die Besucher ganz vorne gefragt, wie lange sie schon gewartet haben. Die Antwort lautete: „60 Minuten!“ Faustregel ist bei den Türmen von Notre-Dame also: 1 Meter Schlange = 1 Minute Wartezeit!

Wartezeiten auf den verschiedenen Etagen

Darüber hinaus muss man auf den verschiedenen Stockwerken gelegentlich auch mal ein paar Minuten warten. Wie bereits oben erwähnt, werden die engen Wendeltreppen sowohl von Besucher benutzt, die runtergehen, als auch von Personen, die hinauf gehen. Man muss also immer warten bis die Gruppe, die gerade hoch bzw. nach unten geht ihren Aufstieg/Abstieg abgeschlossen hat. Diese Wartezeiten sind allerdings sehr kurz und betragen nie mehr als 5 Minuten.

Wie lange dauert die Besichtigung?

Der Rundgang über die Türme von Notre-Dame dauert um die 50 Minuten. Der Aufenthalt auf den verschiedenen Aussichtsplattformen ist zeitlich begrenzt, sodass es eigentlich nie viel länger dauert. Ist der Besucherandrang nicht so stark, darf man auch mal ein wenig länger auf den Türmen bleiben. Zu diesen 50 Minuten Besichtigungszeit müsst ihr noch die Wartezeiten am Eingang dazu rechnen, die allerdings sehr unterschiedlich ausfallen.

Was ist die beste Zeit, um die Türme von Notre-Dame zu besichtigen?

Wer die Wartezeiten umgehen möchten, sollte früh morgens an den Türmen sein. Vor 10 Uhr sind generell immer nur wenige Touristen unterwegs, sodass man also idealerweise so um 9:30 Uhr-9:45 Uhr am Eingang der Türme sein sollte, um dann als erster um 10 Uhr den Besuch anzutreten. Unter der Woche ist außerdem deutlich weniger los als am Samstag, Sonntag oder an Feiertagen bzw. während der Schulferien.

Im Juli und im August sind die Türme Freitag und Samstag bis 23 Uhr geöffnet. Zu später Stunde ist es dann auch nicht mehr so voll. Achtung: der letzte Einlass erfolgt 45 Minuten vor Schließung. Erscheint also nicht auf dem letzten Drücker! 🙂

Was ist die beste Uhrzeit, um Fotos zu machen?

Ausblick Pantheon von Notre Dame

Fotografen sollten den Vormittag (bzw. frühen Nachmittag) bevorzugen, wenn die Sonne im Osten aufgeht und den hinteren Teil der Kirche auch beleuchtet. Am Nachmittag liegt der hintere Teil der Kirche teilweise im Schatten der Türme und ihr habt gegebenenfalls Gegenlicht, wenn ihr Richtung Westen fotografiert. Ansonsten ist der späte Abend sehr empfehlenswert (das geht leider nur an bestimmten Tagen im Juli und August), wenn man dann in den Sonnenuntergang hinein fotografieren kann und die Türme in ein besonderes Licht getaucht werden.

Gibt es ein Souvenirgeschäft?

Souvenir Notre Dame

Anders als bei vielen Sehenswürdigkeiten befindet sich das Souvenirgeschäft der Türme nicht am Ende der Besichtigung sondern direkt am Eingang im Kassenbereich. Es gibt hier alle üblichen Souvenirs (Postkarten, Münzen, Bücher usw.), die eigentlich kein Mensch braucht. Positiv sind mir lediglich nur die kleinen Figuren aufgefallen, die den Figuren an der Fassade von Notre-Dame nachgeahmt sind und als Kühlschrankmagnet und Schlüsselanhänger verkauft werden.

Wo befindet sich der Eingang der Türme?

Achtung: Der Eingang befindet sich nicht in der Kirche. Wer auf die Türme möchte, findet den Eingang auf der nördlichen Seite des gotischen Bauwerks (links, wenn ihr vor der Kirche steht und auf Notre-Dame schaut) in der Rue du Cloître Notre-Dame.

Sicherheitskontrollen am Eingang

Am Eingang der Türme wird eine kurze Sicherheitskontrolle durchgeführt, wie es mittlerweile am Eingang aller Sehenswürdigkeiten in Paris üblich ist. Das Sicherheitspersonal wirft dabei einen kurzen Blick in eure Taschen. Danach überprüft ein Mitarbeiter mit einem Metalldetektor noch einmal kurz, ob ihr keine Waffen dabei habt. Man muss hier jedoch nicht seine Metallgegenstände ablegen, wie es am Flughafen üblich ist.

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2 Kommentare

  1. Hallo Roman,
    vielen Dank für deine tolle Seite!
    Heute an Notre-Dame wollten wir auf die Türme und wurden nach einer (zum Glück erst)kurzen Wartezeit darauf hingewiesen, dass man eine Besichtigungszeit reservieren muss. Dafür stehen vor dem Eingang zwei schwarze Kästen. Ohne Reservierung darf man sich nicht anstellen und kein Ticket kaufen.
    Vielleicht hilft es, diesen Fehler zu vermeiden.
    Wir haben dann die Türme nicht mehr besichtigt, da um 14 h die nächste freie Zeit um 17.55 h war….
    Viele Grüße
    Corinna

    • Hallo Corinna,
      danke für dein Feedback!
      Ja, das System wurde vor ca. 1 Woche umgestellt, ich update den Artikle in Kürze!
      Viele Grüße,
      Roman

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